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Telemedizin im Spital: Chancen, Grenzen und geeignete Einsatzbereiche

Telemedizin im Spital umfasst weit mehr als ein Gespräch vor der Webcam. Digitale Sprechstunden, fachärztliche Telekonsile und die Fernüberwachung medizinischer Werte können Behandlungen ergänzen, Anfahrtswege verkürzen und spezialisiertes Wissen schneller verfügbar machen. Sinnvoll sind diese Angebote jedoch nur, wenn die medizinische Fragestellung aus der Distanz zuverlässig beurteilt werden kann. Ob ein digitaler Termin geeignet ist, entscheidet sich deshalb nicht allein nach dem Wunsch nach mehr Komfort. Krankheitsbild, Behandlungsphase, technische Voraussetzungen und mögliche Risiken müssen zusammen betrachtet werden. Sobald eine körperliche Untersuchung, eine unmittelbare Behandlung oder eine dringliche Abklärung erforderlich ist, bleibt die persönliche Vorstellung im Spital unverzichtbar.

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Personenalarm für ältere Menschen: Systeme, Reichweite und Alltag

Ein Personenalarm kann älteren Menschen ermöglichen, bei einem Sturz, plötzlichen Beschwerden oder einer anderen Notsituation rasch Hilfe anzufordern. Der bekannte rote Knopf ist allerdings nur ein Teil des Systems. Entscheidend sind die Verbindung zur richtigen Anlaufstelle, eine ausreichende Reichweite und ein klarer Ablauf für den Fall, dass die betroffene Person nach dem Alarm nicht mehr sprechen kann. Die Auswahl reicht von einfachen Hausnotrufen über mobile GPS-Geräte bis zu Notrufuhren mit automatischer Sturzerkennung. Keine Lösung deckt jede Alltagssituation gleich gut ab. Ein verlässlicher Personenalarm muss zum Bewegungsradius, zur Wohnsituation, zur technischen Erfahrung und zum vorhandenen Unterstützungsnetz passen.

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Gesunde Augen im digitalen Alltag: Bildschirmarbeit angenehmer gestalten

Mehrere Stunden vor Monitor, Laptop und Smartphone können sich durch müde, trockene oder gereizte Augen, zeitweise unscharfes Sehen und Kopfschmerzen bemerkbar machen. Solche Beschwerden werden häufig als digitale Augenbelastung zusammengefasst. Der Bildschirm selbst verursacht bei sachgemässer Nutzung jedoch nicht automatisch bleibende Augenschäden. Entscheidend sind vielmehr lange Phasen konzentrierter Naharbeit, weniger vollständiges Blinzeln, ungünstige Lichtverhältnisse, Reflexionen, trockene Raumluft und ein Arbeitsplatz, der nicht zu den eigenen Sehbedürfnissen passt. Ein augenfreundlicher digitaler Alltag verlangt deshalb keine komplizierten Übungen oder Spezialausrüstung. Häufig helfen bereits regelmässige Blickwechsel, eine gut lesbare Darstellung, die richtige Position des Monitors und echte Pausen ohne den direkten Wechsel zum Smartphone. Wer trotz solcher Anpassungen regelmässig Beschwerden bemerkt, sollte mögliche Ursachen wie trockene Augen oder eine nicht mehr passende Sehkorrektur fachlich abklären lassen.

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ChatGPT als emotionaler Begleiter: Experten beobachten wachsende Abhängigkeit von KI

KI-Plattformen wie ChatGPT schreiben E-Mails, strukturieren den Alltag, beantworten Fragen aller Art und werden für immer mehr Menschen auch zum persönlichen Ratgeber oder vermeintlichen Therapeuten. Was praktisch klingt, entwickelt sich nach Beobachtung der internationalen THE BALANCE zunehmend zu einem problematischen Abhängigkeitsmuster. Besonders bei jungen Erwachsenen erlebt das Behandlungsteam Fälle, in denen künstliche Intelligenz nicht mehr nur als Werkzeug genutzt wird, sondern menschliche Beziehungen, eigene Entscheidungen und emotionale Selbstregulation zunehmend ersetzt.

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Das Auto weiss zu viel – wie Fahrzeugdaten missbraucht werden

Moderne Autos sind längst rollende Computer. Sie können Standort, Geschwindigkeit, Bremsmanöver, Kilometerstand, Fahrten, Batteriestatus und je nach System sogar Informationen aus Smartphone-Verbindungen erfassen. Viele dieser Daten sind für Navigation, Sicherheit und Wartung sinnvoll. Werden sie jedoch ohne ausreichende Transparenz weitergegeben, für andere Zwecke ausgewertet oder unzureichend geschützt, entsteht ein erhebliches Missbrauchspotenzial. Wie umfangreich die Datensammlung inzwischen sein kann, zeigte 2026 auch eine Recherche von RTS und SRF. Bei modernen Fahrzeugen können Informationen darüber entstehen, wann gefahren wird, wo sich das Fahrzeug befindet, wie stark beschleunigt oder gebremst wird und welche Funktionen genutzt werden.

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Entspannung für müde Augen: Wohltuende Pausen bei langer Bildschirmarbeit

Stunden am Computer können sich am Ende eines Arbeitstags deutlich bemerkbar machen: Die Augen fühlen sich trocken oder müde an, das Sehen wirkt zeitweise unscharf und manchmal kommen Kopfschmerzen hinzu. Solche Beschwerden werden häufig unter dem Begriff digitale Augenbelastung zusammengefasst. Ein wesentlicher Faktor ist die intensive Naharbeit. Beim konzentrierten Blick auf einen Bildschirm wird zudem weniger geblinzelt. Regelmässige Blickwechsel, kurze Pausen und ein sinnvoll eingerichteter Arbeitsplatz können die Augen entlasten, ohne den Arbeitsablauf grundlegend zu verändern. Entscheidend sind dabei keine komplizierten Augenübungen. Schon der wiederholte Blick in die Ferne unterbricht die dauernde Fokussierung auf den nahen Bildschirm. Bewusstes Blinzeln unterstützt die Verteilung des Tränenfilms. Auch Bildschirmabstand, Schriftgrösse, Beleuchtung und trockene Raumluft beeinflussen den Komfort. Wer Beschwerden trotz solcher Anpassungen regelmässig oder länger anhaltend bemerkt, sollte sie jedoch nicht einfach der Bildschirmarbeit zuschreiben: Sehfehler, trockene Augen und andere Ursachen können ähnliche Symptome hervorrufen.

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Luftfracht unter Temperaturkontrolle: So bleiben Medikamente am Flughafen geschützt

Ein Medikament kann pünktlich ankommen und trotzdem unbrauchbar sein. Schon eine ungeplante Temperaturabweichung kann empfindliche Wirkstoffe beeinträchtigen. Beim Lufttransport zählt deshalb jeder Übergang: vom Kühlfahrzeug ins Frachtlager, vom Lager über das Vorfeld ins Flugzeug und am Zielflughafen wieder zurück auf die Strasse. Eine sichere pharmazeutische Kühlkette entsteht jedoch nicht allein durch schnelle Abläufe. Temperaturbereiche, Verpackung, Lagerzonen, Messgeräte und Notfallpläne müssen zusammenpassen. Internationale Standards der IATA und die Schweizer Regeln zur Guten Vertriebspraxis, kurz GDP, geben dafür den Rahmen vor.

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Gesundheitsökonom (FH): Weiterbildung für Management und Digitalisierung

Steigende Kosten, Reformdruck und die fortschreitende Digitalisierung verändern das Gesundheitswesen grundlegend. Gefragt sind Fachkräfte, die medizinische Versorgung und wirtschaftliche Anforderungen miteinander verbinden können. Die berufsbegleitende Hochschulweiterbildung „Gesundheitsökonom (FH)“ vermittelt genau diese Kompetenzen. Das Gesundheitswesen steht vor weitreichenden Veränderungen. Mit der im Juli verabschiedeten Reform der gesetzlichen Krankenversicherung reagiert die Politik auf die angespannte finanzielle Lage der Krankenkassen. Leistungserbringer sollen wirtschaftlicher arbeiten, Ausgaben sollen begrenzt und Beiträge möglichst stabil gehalten werden. Gleichzeitig darf die Qualität der medizinischen Versorgung nicht leiden.

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BMW beruft Dorothea von Boxberg in den Vorstand und stellt Personalressort neu auf

Die BMW AG stellt ihr Personalressort neu auf. Der Aufsichtsrat hat Dorothea von Boxberg mit Wirkung zum 1. September in den Vorstand berufen und sie zur neuen Arbeitsdirektorin ernannt. Sie übernimmt das Ressort Personal und Immobilien von Ilka Horstmeier, die ihr Amt im Einvernehmen mit dem Aufsichtsrat im Rahmen einer frühzeitigen Nachfolgeregelung übergibt. Dorothea von Boxberg ist derzeit Chief Executive Officer von Brussels Airlines. Zuvor war sie in verschiedenen Führungspositionen bei der Deutschen Lufthansa AG und der Lufthansa Cargo AG tätig, unter anderem als Vorstandsvorsitzende und Chief Financial Officer von Lufthansa Cargo. Nach ihrem Studium des Wirtschaftsingenieurwesens und der Betriebswirtschaftslehre in Berlin und Paris arbeitete sie zudem mehrere Jahre in der Unternehmensberatung.

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Studie warnt vor zweifelhaften KI-Daten für medizinische Diagnosemodelle

Manche KI-Modelle zur Vorhersage von Schlaganfällen und dem Diabetes-Risiko beruhen auf Datensätzen, deren Ursprung sich nicht verifizieren lässt. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Queensland University of Technology und des Australian Center for Health Services Innovation. Untersucht wurden zwei häufig heruntergeladene Gesundheitsdatensätze der Plattform Kaggle. Die Forscher warnen, dass deren fehlende Herkunftsnachweise die Zuverlässigkeit medizinischer KI-Modelle und klinischer Anwendungen infrage stellen.

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Benito Rigert übernimmt Leitung Human Resources im Spital Muri ab September 2026

Benito Rigert wurde vom Stiftungsrat als neuer Leiter Human Resources und Mitglied der Spitalleitung des Spitals Muri ernannt. Er tritt seine neue Funktion im September 2026 an und folgt auf Daniela Burri, die zum Kantonsspital Zug wechseln wird. Der 58-jährige Benito Rigert aus Muhen AG verfügt über langjährige Führungserfahrung im strategischen und operativen Human Resources Management in verschiedenen Branchen.

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BYD setzt mit acht Premieren beim Goodwood Festival ein starkes Zeichen für Europa

Die BYD Gruppe nutzt das Goodwood Festival of Speed 2026 für einen ihrer bislang grössten Auftritte in Europa. Insgesamt acht Fahrzeugpremieren – von Weltpremieren bis hin zu Markt- und Europapremieren – unterstreichen die Wachstumsstrategie des weltweit führenden Herstellers von New Energy Vehicles (NEV). Im Mittelpunkt steht die Premiummarke DENZA. Das Festival bildet die Bühne für zwei Weltpremieren, eine Europapremiere sowie den offiziellen Marktstart der Marke im Vereinigten Königreich. Darüber hinaus präsentiert BYD neue Modelle für den britischen Markt und zeigt mit der Luxusmarke YANGWANG weitere technologische Highlights.

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Neue Fortschritte bei Alzheimer: Hoffnung auf frühere Diagnose und bessere Behandlung

Alzheimer gehört zu den häufigsten Ursachen für Demenz – und bislang gibt es keine Heilung. Umso grösser sind die Hoffnungen auf neue Therapien und eine frühere Diagnose. Roche präsentiert an der Alzheimer's Association International Conference (AAIC) in London neue Daten zu einem innovativen Wirkstoff sowie zu Bluttests, die Alzheimer künftig einfacher nachweisen könnten. Die internationale Fachkonferenz findet vom 12. bis 15. Juli 2026 statt. Insgesamt stellt Roche 18 wissenschaftliche Arbeiten vor. Im Mittelpunkt stehen neue Erkenntnisse zum experimentellen Antikörper Trontinemab sowie zu Bluttests, welche die Diagnose einer Alzheimer-Erkrankung erleichtern sollen.

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Studie: Soziale Medien können die psychische Gesundheit von Senioren belasten

Laut Forschern der York University leidet auch die psychische Gesundheit von Senioren, wenn sie sich zu viel mit den sozialen Medien befassen. Ebenso nutzen Senioren mit angeschlagener psychischer Gesundheit verstärkt diese Medien. Das geht aus den Daten einer Umfrage zur Internetnutzung aus dem Jahr 2022 hervor, in der 13'500 Kanadier über 55 Jahren über ihre Aktivitäten im Bereich der Online-Kommunikation in den vorangegangenen drei Monaten sowie über ihre Wahrnehmung der eigenen psychischen Gesundheit und soziodemografische Faktoren berichteten.

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Apps und Wearables unterstützen Herzpatienten bei Bewegung und Rehabilitation

Smartphone-Apps und Fitness-Tracker können Menschen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen dabei helfen, sich regelmässiger zu bewegen. Zu diesem Ergebnis kommen Forscher der Pennsylvania State University und der University of Maryland. Digitale Technologien könnten damit eine wichtige Ergänzung zur klassischen Rehabilitation werden. Die Wissenschaftler analysierten 14 klinische Studien mit mehr als 1'000 Erwachsenen. Die Ergebnisse zeigen, dass digitale Gesundheitshelfer die körperliche Aktivität messbar steigern können.

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BOOX Tappy: Neuer kabelloser Seitenumblätterer für komfortables E-Ink-Lesen

BOOX bringt ein kleines Gadget für noch mehr Komfort und Lesespass an den Start: den BOOX Tappy – einen kabellosen Seitenumblätterer, der das Lesen auf E-Ink-Geräten noch komfortabler und fliessender macht. Mit einem einfachen Tipp ermöglicht er müheloses Umblättern und Scrollen, sodass LeserInnen vollständig in Ihre Lektüre eintauchen können, ohne jemals nach dem Bildschirm greifen zu müssen.

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ChiroGun lanciert KI-Massageroller RheoFit A1 für mühelose Muskelregeneration

Foam Rolling ist in seiner Wirksamkeit erwiesen. Aber wer macht es wirklich konsequent? Nach dem Training, nach einem langen Bürotag, zwischen zwei Terminen fehlt die Motivation, die Zeit sowieso. Mit dem RheoFit A1 bringt ChiroGun erstmals einen selbstbewegenden Massageroller auf den Schweizer Markt, der myofasziale Regeneration vollständig automatisiert. An der CES Las Vegas präsentiert, kürte IEEE Spectrum das Gerät zu einem der spannendsten Gadgets 2026. Muskuläre Verspannungen betreffen nicht nur Athlet:innen. Wer viel sitzt, reist oder unter Dauerstress steht, spürt dieselben Folgen und oft erst dann, wenn die Beschwerden bereits da sind. Ob also nach dem Zürcher Stadtlauf, einer langen Velotour im Jura oder einem 10-Stunden-Tag im Büro: Der RheoFit A1 setzt früher an, löst Spannungen bevor sie zum Problem werden – und verlangt dabei keinerlei Eigenaufwand. Kompakt und transportabel, ist er zu Hause ebenso einsetzbar wie im Fitnesscenter. Die Steuerung des Geräts erfolgt dabei über die App.

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