Schweiz

Enkeltrick, Schockanruf und Co.: So schützt die Familie ältere Angehörige vor Betrug

Betrüger setzen auf Hilfsbereitschaft, Vertrauen und den Schreck eines unerwarteten Moments. Ein angeblicher Enkel braucht sofort Geld, eine falsche Polizistin will Schmuck „sichern“, ein Fremder legt zum Dank eine wertlose Kette um oder eine täuschend echte Nachricht fordert zur Bestätigung von Bankdaten auf. Solche Maschen treffen Menschen nicht wegen Leichtgläubigkeit. Die Wirksamkeit beruht darauf, dass professionelle Täter Gefühle auslösen, Zeitdruck erzeugen und jede unabhängige Prüfung verhindern wollen. Jüngere Familienmitglieder können viel bewirken, wenn typische Abläufe anschaulich erklärt und einfache Reaktionsregeln gemeinsam eingeübt werden. Entscheidend ist eine Haltung ohne Spott und Bevormundung. Oma und Opa brauchen kein abstraktes Referat über Kriminalität, sondern klare Sätze für den Ernstfall: Gespräch beenden, Abstand schaffen, nichts bezahlen, eine bekannte Nummer selbst wählen und bei unmittelbarem Verdacht die Polizei über 117 informieren.

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Passkeys erklärt: Chancen, Grenzen und praktische Nutzung im digitalen Alltag

Passkeys ersetzen das eingegebene Passwort durch ein kryptografisches Schlüsselpaar. Die Anmeldung wird auf einem bereits entsperrten Gerät bestätigt: je nach Ausstattung mit Fingerabdruck, Gesichtserkennung oder Geräte-PIN. Das vereinfacht den Zugang und erschwert Phishing, weil kein wiederverwendbares Geheimnis an eine Website übertragen wird. Die Technik gilt dennoch nicht als sorgenfreier Generalschlüssel. Entscheidend sind die konkrete Umsetzung, der Schutz des Geräte- und Plattformkontos sowie ein belastbarer Wiederherstellungsweg. Der Übergang bleibt zudem uneinheitlich: Manche Dienste arbeiten vollständig passwortlos, andere behalten das Passwort oder einen schwächeren Rücksetzprozess im Hintergrund.

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Wie sicher sind wir heute?

Die Schweiz gilt als eines der sichersten Länder der Welt. Im Alltag schützen uns heute bessere Fahrzeuge, ausgebaute Rettungssysteme, strengere technische Standards, moderne Polizeiarbeit und eine Infrastruktur, die Risiken früh erkennen und begrenzen soll. Gleichzeitig hat sich die Bedrohungslage verschoben: Betrug findet über Smartphones statt, Cyberangriffe treffen Unternehmen und kritische Infrastrukturen, Extremereignisse können ganze Versorgungsketten belasten. Die entscheidende Frage lautet deshalb nicht, ob wir heute sicherer leben als früher. In vielen Bereichen tun wir das eindeutig. Entscheidend ist vielmehr, was Sicherheit im Jahr 2026 überhaupt noch bedeutet – und weshalb vollständige Sicherheit trotz aller Fortschritte eine Illusion bleibt.

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Parasoziale Beziehungen: Wie digitale Nähe das Konsumverhalten beeinflusst

Influencer erzählen aus dem Alltag, sprechen direkt in die Kamera und reagieren gelegentlich auf Kommentare. Daraus kann bei Jugendlichen das Gefühl entstehen, eine vertraute Person vor sich zu haben. Psychologisch handelt es sich um eine parasoziale Beziehung: eine emotionale Bindung, die überwiegend in eine Richtung verläuft. Solche Bindungen sind zunächst normal und können Orientierung, Trost oder Zugehörigkeit vermitteln. Problematisch werden sie, wenn inszenierte Vorbilder das Selbstbild beherrschen, Kaufdruck erzeugen oder reale Beziehungen verdrängen. Eltern können gegensteuern, ohne Interessen abzuwerten oder soziale Medien pauschal zu verbieten.

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Fremdsprachen effektiv lernen: KI-Tutor, Apps, Kurse und Sprachreisen im Vergleich

Eine neue Sprache entsteht nicht durch das Sammeln möglichst vieler Vokabeln, sondern durch wiederholtes Verstehen und Anwenden. Erfolgreiches Lernen verbindet Hör- und Lesekontakt mit aktivem Sprechen, Schreiben, gezielter Fehlerkorrektur und zeitlich verteilten Wiederholungen. KI-Tutoren, Sprachlern-Apps, Präsenzkurse und Auslandsaufenthalte können dabei wertvolle Aufgaben übernehmen. Keines dieser Angebote deckt jedoch allein alle sprachlichen Fähigkeiten gleich gut ab. Schnelle und nachhaltige Fortschritte entstehen deshalb meist durch einen Methodenmix. Eine App strukturiert die tägliche Routine, ein Tutor korrigiert hartnäckige Fehler, Gespräche schaffen spontane Reaktionen und ein Auslandsaufenthalt erhöht den Kontakt zur Zielsprache. Entscheidend sind ein konkretes Lernziel, Aufgaben auf dem passenden Niveau und ein Wochenplan, der auch nach der ersten Motivationsphase realistisch bleibt.

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Deepfakes, Phishing und CEO-Betrug: Wie Schweizer Unternehmen ihr Geld schützen

Eine vertraute Stimme am Telefon, eine Nachricht im üblichen Schreibstil des Geschäftsführers oder eine korrekt aussehende Lieferantenrechnung: Mit künstlicher Intelligenz können Betrüger überzeugende Täuschungen erstellen. Technische Schutzsysteme allein reichen dagegen nicht aus. Unternehmen benötigen klare Abläufe, unabhängige Kontrollen und Mitarbeitende, die ungewöhnliche Zahlungsaufträge ohne Zeitdruck prüfen dürfen.

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Workation in Pfronten: Digital Arbeiten mit Bergblick und Auszeiten direkt vor der Haustür

Arbeiten, wo andere Urlaub machen, ist glücklicherweise nicht mehr nur das Privileg jener Menschen, die in Ferienregionen leben oder als digitale Nomaden unterwegs sind. Viele Beschäftigte können heute – zumindest zeitweise – mobil arbeiten und damit ihren Arbeitsplatz dorthin verlegen, wo Berge, Seen und Wälder direkt vor der Tür liegen. Beste Voraussetzungen für eine sogenannte Workation bietet Pfronten im Allgäu. Wer morgens vor dem ersten Termin aktiv werden und auch nach Feierabend gleich wieder hinaus in die Natur möchte, findet hier ideale Bedingungen, um Arbeit und Bewegung miteinander zu verbinden – und das ganz ohne zusätzliche Urlaubstage.

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Vom Smartphone bis zum E-Bike: Warnzeichen und Brandrisiken defekter Akkus erkennen

Smartphones, Tablets, Powerbanks, Spielzeuge, Werkzeuge und E-Bikes beziehen ihre Energie meist aus Lithium-Ionen-Akkus. Die Technik ist leistungsfähig und bei sachgemässer Verwendung alltagstauglich. Ein beschädigter oder falsch behandelter Akku kann jedoch überhitzen. Im ungünstigsten Fall setzt eine sich selbst verstärkende Reaktion ein: das thermische Durchgehen. Dann entstehen innert kurzer Zeit starke Hitze, brennbare Gase und dichter Rauch. Die meisten Akkus funktionieren über Jahre unauffällig. Entscheidend ist deshalb eine nüchterne Risikoeinschätzung: Normale Betriebswärme ist noch kein Defekt, ein aufgeblähtes Gehäuse dagegen ein klares Stoppsignal. Wer Ladeplätze sinnvoll wählt, Schäden nach Stürzen ernst nimmt und ausgediente Energiespeicher korrekt zurückgibt, kann viele gefährliche Situationen vermeiden. Das betrifft Familien und Wohngemeinschaften ebenso wie Pendler, Heimwerker, Velofahrer und Betriebe.

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Cyberangriffe auf Industrie nehmen zu: Firmen kämpfen mit steigenden Sicherheitsrisiken

Die Bedrohung für produzierende Unternehmen, von Hackern attackiert zu werden, wächst. In Grossbritannien etwa waren im vergangenen Jahr 30 Prozent der Firmen entweder selbst betroffen oder Partner in der Lieferkette. Das hat eine jüngst veröffentlichte Umfrage im Auftrag von MakeUK ergeben, einer Lobbyvereinigung britischer Hersteller. In vielen Fällen gab es dadurch Produktionsausfälle, die zu hohen Kosten führten. Abgesehen davon, dass die IT mit oft grossem Aufwand saniert werden musste.

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ChatGPT im Klassenzimmer: Mehr als 70 Prozent der Schüler nutzen KI im Schulalltag

Über 70 Prozent der US-amerikanischen Schüler lassen sich von Künstlicher Intelligenz (KI) bei ihren Schularbeiten helfen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage der NGO Common Sense Media, die Eltern, Lehrkräften und Jugendlichen unabhängige Altersempfehlungen, Kritiken und Bewertungen zu Filmen, Serien, Spielen, Apps und Büchern bietet. Etwa die Hälfte der befragten Schüler gab an, KI mit Erlaubnis eines Lehrers zu nutzen – auch wenn ihre Eltern das oft nicht wollen.

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Negative Kommentare und Shitstorms: Der Krisenplan für kleine und mittlere Unternehmen

Ein verärgerter Kommentar ist noch kein Shitstorm. Doch wenn sich Beschwerden häufen, falsche Behauptungen verbreiten oder Medien auf die Debatte aufmerksam werden, kann aus einem einzelnen Beitrag innerhalb kurzer Zeit eine ernsthafte Kommunikationskrise entstehen. Unternehmen brauchen deshalb keine spontanen Rechtfertigungen, sondern einen vorbereiteten Krisenplan. Der folgende Ratgeber zeigt, wie Unternehmen negative Kommentare richtig einordnen, wann eine Eskalation droht und wie sie in den ersten Minuten und Stunden reagieren sollten. Im Mittelpunkt stehen praktische Abläufe für Schweizer KMU: von der Beweissicherung über die öffentliche Antwort bis zum Umgang mit Drohungen, Datenschutzverletzungen und gehackten Konten.

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Social-Media-Strategie für Schweizer KMU: Kanäle, Content und Erfolgsmessung

Ein Profil ist schnell eröffnet. Eine Social-Media-Präsenz, die Anfragen erzeugt, Vertrauen stärkt und mit den verfügbaren Ressourcen funktioniert, verlangt jedoch mehr als gelegentliche Beiträge. Schweizer KMU brauchen dafür keine tägliche Dauerbeschallung, sondern klare Ziele, passende Kanäle und einen realistischen Redaktionsprozess. Viele Betriebe beginnen mit Instagram, Facebook oder LinkedIn, weil Mitbewerber dort aktiv sind. Nach einigen Wochen fehlen Themen, Zeit und erkennbare Resultate. Das Problem liegt selten an zu wenigen Beiträgen. Häufig fehlen eine klare Zielgruppe, ein messbares Geschäftsziel und eine Verbindung zwischen Social Media, Website und persönlichem Kontakt.

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Entspannung für müde Augen: Wohltuende Pausen bei langer Bildschirmarbeit

Stunden am Computer können sich am Ende eines Arbeitstags deutlich bemerkbar machen: Die Augen fühlen sich trocken oder müde an, das Sehen wirkt zeitweise unscharf und manchmal kommen Kopfschmerzen hinzu. Solche Beschwerden werden häufig unter dem Begriff digitale Augenbelastung zusammengefasst. Ein wesentlicher Faktor ist die intensive Naharbeit. Beim konzentrierten Blick auf einen Bildschirm wird zudem weniger geblinzelt. Regelmässige Blickwechsel, kurze Pausen und ein sinnvoll eingerichteter Arbeitsplatz können die Augen entlasten, ohne den Arbeitsablauf grundlegend zu verändern. Entscheidend sind dabei keine komplizierten Augenübungen. Schon der wiederholte Blick in die Ferne unterbricht die dauernde Fokussierung auf den nahen Bildschirm. Bewusstes Blinzeln unterstützt die Verteilung des Tränenfilms. Auch Bildschirmabstand, Schriftgrösse, Beleuchtung und trockene Raumluft beeinflussen den Komfort. Wer Beschwerden trotz solcher Anpassungen regelmässig oder länger anhaltend bemerkt, sollte sie jedoch nicht einfach der Bildschirmarbeit zuschreiben: Sehfehler, trockene Augen und andere Ursachen können ähnliche Symptome hervorrufen.

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Identitätsdiebstahl: Was nach dem Missbrauch persönlicher Daten zu tun ist

Eine unbekannte Bestellung, eine Anmeldung im E-Mail-Konto aus einem fremden Land oder eine Rechnung für einen nie abgeschlossenen Vertrag: Identitätsmissbrauch zeigt sich oft erst, wenn bereits etwas geschehen ist. Dann zählt ein geordnetes Vorgehen. Wer Konten vorschnell löscht oder Nachrichten entfernt, kann wichtige Beweise verlieren. Wer zu lange wartet, riskiert weitere Buchungen, Bestellungen oder Nachrichten im eigenen Namen. Der Begriff Identitätsdiebstahl umfasst unterschiedliche Situationen. Manchmal sind lediglich persönliche Angaben aus einem Datenleck bekannt geworden. In anderen Fällen übernehmen Kriminelle ein Online-Konto, eröffnen mit einer Ausweiskopie einen Zugang oder bestellen Waren unter fremdem Namen. Welche Schritte nötig sind, hängt deshalb davon ab, welche Daten betroffen sind und ob bereits ein konkreter Missbrauch erkennbar ist.

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eSIM erklärt: Vorteile, Wechsel und Nutzung auf Reisen und Geschäftsreisen im Ausland

Eine neue Mobilfunkverbindung aktivieren, ohne eine Plastikkarte einzulegen: Genau das ermöglicht die eSIM. Der fest im Gerät verbaute Chip nimmt digitale Mobilfunkprofile auf und erleichtert damit den Tarifwechsel, die Nutzung mehrerer Rufnummern und den mobilen Internetzugang im Ausland. Vor allem auf Reisen spielt die Technik ihre Stärken aus. Eine zusätzliche Reise-eSIM kann bereits vor der Abfahrt eingerichtet werden. Am Zielort lässt sich die Datenverbindung anschliessend mit wenigen Einstellungen aktivieren. Dennoch gibt es einige Fallstricke: Nicht jedes Gerät unterstützt eSIM, viele Reisetarife enthalten keine Rufnummer und falsch gewählte Roaming-Einstellungen können unerwartete Kosten verursachen.

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Self-Check-in im Hotel: Vorteile und Nachteile für Businesskunden, Familien und Betriebe

Nach einer langen Anreise noch an der Rezeption warten oder das Zimmer in wenigen Schritten selbst freischalten? Self-Check-in verspricht eine Ankunft ohne Schlange und ohne starre Öffnungszeiten. Je nach Hotel erhalten Gäste den Zugang über einen Automaten, einen Zahlencode oder das Smartphone. Was bequem klingt, kann jedoch schnell mühsam werden, wenn die Zahlung scheitert, der Akku leer ist oder niemand erreichbar scheint. Auch für Hotelbetriebe ist die Bilanz nicht automatisch positiv. Digitale Abläufe können Teams von wiederkehrenden Aufgaben entlasten und eine späte Anreise erleichtern. Gleichzeitig entstehen Kosten, neue technische Abhängigkeiten und zusätzliche Anforderungen an Datenschutz, Barrierefreiheit und Notfallorganisation. Dieser Ratgeber erklärt die verschiedenen Modelle, vergleicht die Vor- und Nachteile und zeigt, woran Gäste sowie Betriebe einen durchdachten Self-Check-in erkennen.

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Smartphone verkaufen: Daten auf iPhone und Android sicher löschen

Auf einem Smartphone steckt weit mehr als eine Sammlung von Fotos. Nachrichten, Kontakte, Standortverläufe, E-Mails, Zugangsdaten, Bezahlkarten und Gesundheitsinformationen ergeben zusammen ein detailliertes Bild des Besitzers. Wer das Gerät verkauft, verschenkt oder zum Recycling bringt, sollte deshalb nicht einfach einzelne Apps und Bilder entfernen. Persönliche Daten werden über die vorgesehene Systemfunktion gelöscht, nachdem alles Wichtige gesichert und die Verbindung zu den eigenen Konten sauber gelöst wurde. Die richtige Reihenfolge schützt beide Seiten. Sie verhindert Datenverlust, entfernt Aktivierungs- und Kontosperren und macht das Smartphone für den nächsten Besitzer nutzbar. Auch ein defektes Gerät gehört vorbereitet, soweit dies noch möglich ist. Dieser Ratgeber erklärt den Ablauf für iPhone und Android, berücksichtigt SIM, eSIM und Speicherkarte und zeigt, wann Verkauf, Weitergabe oder fachgerechtes Recycling sinnvoll sind.

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